Story über Azuro

Wie Azuro zu seinem Namen kam


Seine Mutter Bonny 2 kam trächtig zu uns ins Asyl. Damals handelte ich noch mit Katzenstreu. Ich wollte der erste sein auf dem schweizerischen Markt mit farbiger Silica-Gel-Streu; und wäre es auch gewesen, WENN!  


Ich bestellte bei meinem Lieferanten eine Mustersendung, die ich, wie alle anderen Katzenstreus die ich damals verkaufte, auch zuerst testen. Das Ergebnis war zwar niederschmetternd aber auch zum Lachen. Die Streu färbte ab. Nach nur 24 Std. waren alle in dieser Katzengruppe blau!!!

Nun, die beiden Söhne von Bonny 2, in der Zwischenzeit Teenys geworden, hatten noch keine Namen. In Anlehnung an diese lustige Begebenheit taufte ich sie „Azuro“ (von „Azur-Blau“) und „Blue“ (bekanntlich „blau“ in englisch)


Sein Wesen


Azuro hat sich gut entwickelt und ist sehr lieb, doch hat er recht sonderbare „Allüren“. Knurren, Fauchen oder gar Beissen kennt man bei ihm zwar nicht, aber manchmal flieht er wie in Panik. Man könnte direkt annehmen, er sei ein Ex-Verwilderter.

Er ist heute noch sehr auf seine Mutter fixiert, doch gegenüber uns Menschen ein „Rührmichnichtan“. Schmusen kennt er nur gegenüber seiner Mutter. Streicheleinheit von mir lässt er zwar manchmal über sich ergehen, doch dann flieht er wieder, als müsste er um sein Leben fürchten.


Februar 2010 / GW

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