Verzichtkatzen - Katzenvermittlung

Aus diversen Gründen sind wir vorderhand nicht mehr in der Lage, vermittelbare Verzichtkatzen aufzunehmen um für diese ein neues Zuhause zu suchen. Somit haben wir vorderhand auch keine Katzen zum Vermitteln. Wir nehmen aber weiterhin Problemkatzen auf, welche anderenfalls sterben müssten.


Unter nicht vermittelbaren Katzen verstehen wir:

  • alte, deren Besitzer z.B. verstorben oder in Spital- / Altersheim-Pflege sind
  • nicht / oder nicht mehr stubenrein
  • extrem scheu, verhaltensgestört
  • verwilderte, welche nicht in ihrem angestammten Revier bleiben können
  • invalide, die niemand will (eine Gliedmasse verloren, blind, gehörlos)
  • usw.

Noch etwas zum Thema "Aufnahmegebühren"

Aus Tierschutzgründen verlangten wir noch nie eine Aufnahmegebühr, wenn jemand eine Katze abgegeben hat. Institutionen, die auf der Bezahlung einer solchen Gebühr bestehen nehmen vorsätzlich in Kauf, dass die so nicht aufgenommenen Tiere getötet oder ausgesetzt werden könnten. Ob sich solche Institutionen "Tierschützer" nennen dürfen, mag jeder für sich selbst entscheiden!

Die Gründe sind folgende:

  • Unsere Platz- und Finanzkapazität ist mit durchschnittlich 100 -120 Katzen an der Leistungsgrenze angelangt. Die verbleibenden Reserven bleiben den oben genannten Problemkatzen vorbehalten.
  • Wir arbeiten schon jetzt mit einer minimalen Besetzung. Weiteres Personal anzustellen ist aus finanziellen Gründen nicht möglich.
  • Der Zeitaufwand für eine seriöse Katzenabgabe beträgt je nach dem, zwischen 10 und 20 Std. Das ist Zeit, die wir nicht haben. Die daraus resultierenden Kosten können wir niemandem in Rechnung stellen (Interessierte ohne Auto abholen. Plätze kontrollieren, ob sie Katzengerecht und Katzenfreundlich sind usw.).
  • Wir sind derzeit mit einer sanften Renovation im Katzenasyl beschäftigt. 25 Jahre Asylbetrieb haben ihre Spuren hinterlassen. Drei Räume sind schon fertig, weitere, müssen noch gemacht werden. Die neue Küche ist in Betrieb, obwohl noch ein paar Sachen fertig zu machen sind. Die neue Quarantänestation ist noch in der Planungsphase, sollte aber im Verlaufe des Jahres 2009 realisiert werden. Auch diese Arbeiten müssen wir aus Kostengründen weitgehend selbst machen.
  • Die Aussengehege müssen teils ersetzt, teils erweitert werden. Die eingegangenen Spenden nach dem Schneeschaden im März 2006 reichten leider nicht aus, um ein neues Gehege zu erstellen.
  • Wir werden nicht vom Staat unterstützt.

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